Europaweit einzigartig: RTLS Projekt EMS Gravelone, Sion

Bereits 2017 durfte ich mit meinem Team im EMS Gravelone ein absolut europaweit einzigartiges Projekt umsetzten.

Herausforderungen:

2018 erfolgte die Umstellung von analoger nach VOIP Telefonie. Gleichzeitig zündete Swisscom den Start für 5G.

Parallel hieran war das alte System nicht mehr zeitgemäß und man wünschte sich eine Lösung, die um ein vielfaches günstiger und klimafreundlicher ist. Ferner sollte es ein echter Mehrwert für die tägliche Arbeit des Personals sein und den Gesundheitsschutz beachten. Denn die bisherigen DECT Telefone strahlten bereits mit bis zu 250 Milliwatt und die Wlan-Ortung war nicht immer verlässlich. Die IT eines Altersheims ist meist sehr klein, daher war es eine zwingende Notwendigkeit, dass das System wartungsarm ist und auch künftig modular erweitert werden kann. Als I-Tüpfelchen, sollte es den Bewohnern mehr Lebensqualität ermöglichen. Tracking und Datenschutz sollten im Einklang stehen.

Das Motto: Bewegung ist Leben

Lösung – ein kleiner Auszug:

SaaS basierte Real-Time-Location Prozesslösung. Die Ortung basiert auf Ultraschall. Dies ermöglicht es, dass das System mit unter 100 Milliwatt betrieben werden kann. Spezielle Smartphones, welche den Hygienestandards entsprechen, wurden zusammen mit Whiteboards als Basis genutzt. Das Wifi ist, wie der Location Server, speziell auf die Bedürfnisse des Gesundheitssystems eingerichtet. Die Latency des RTLS beträgt unter 1 Sekunde und lief auf 4G Technologie und war 5G ready.

Eine grosse Herausforderung in digitalen Systemen sind die Fragen:

Wer muss die Batterie im Auge haben? Wie viel Kabel benötigt es?

Gelöst wurde dieses Problem indem die Software rollenbasiert eingesetzt wurde.
War ein Smartphone leer, wurde es einfach ausgewechselt ohne den bisherigen Bildschirm zu verlieren. Im Bereich der Locator haben wir auf kabellose Systeme gesetzt. Allein dies sparte 1/3 der Kosten gegenüber herkömmlichen „Schlaufen“ Ortungssystemen.
Selbstverständlich haben wir die IT und Technik miteingebunden und geschult. Das System meldet sich rechtzeitig, wenn Batterien ihren Zenit erreicht haben.

Gleichzeitig haben wir die Prozesse derart designt, dass die Pflegerinnen vor allem in der Nacht das System nicht mehr missen möchten. Die Zeiten in denen der Weglauf von Bewohner mit Demenz in Form eines Lichts angezeigt werden und der Notknopf nur am Bett vorhanden ist, sind passé. Zentral war es, dass die Bewohner bei mindestens gleichbleibender Pflegequalität Mobilität geniessen können.

Bei einem Oberschenkelhalsbruch ist die Frage nach dem Notruf essentiell. Stellen Sie sich doch einmal vor, Ihre Grossmutter würde nachts aus einem Pflegebett stürzen und der Notrufknopf wäre unerreichbar am Bett befestigt, niemand würde sie hören.
Traurige Realität in Altersheimen.

Für mich musste der Notruf dort sein, wo der Bewohner ihn erreichen kann, am Handgelenk.
Bei einem Notruf wissen die Pflegekräfte ganz genau, wo sich der Patient befindet. Fehlalarme gehören der Vergangenheit an, da Interferenzen des Wlans bei Ultraschall nicht vorkommen und dieses bis auf 2cm genau ortet, auch wenn man auf dem Arm eingeschlafen ist. im Falle des Falles verfügt das Smartphone über einen speziellen Ringruf und kein Alarm ist im System vergessen.

Technik – ein kleiner Einblick:
Die Technik dahinter basiert aus einer geschickten Kombination langjährig erprobter Komponenten der modernsten Spitäler und Heime der Welt (z.T. HIMMS 6 Standard, liebe ITler). Für dieses Projekt konnten wir als Key Partner die Skandinavier Imatis, Sonitor, sowie PnT aus Südkorea gewinnen.
Wir dachten uns, was im Ausland unter höchsten Sicherheitsstandards funktioniert, kann mit einer guten Portion Swissness auch eine Zukunft für die Berggebiete sein.

Natürlich ist die Cloud in der Schweiz und wer auf 5G langfristig umsteigen möchte, ist gut beraten sich hier mit Swisscom zusammenzutun. Das System ist als Healthcarewireless in der Schweiz bekannt und wird derzeit von der Firma LPS Healthcare für die Altersheime verkauft.

Erweiterung:

Das System wurde zusätzlich um die Komponente Indoor Navigation erweitert. Im ersten Schritt diente es dazu die Bereitstellung von Patientensicherheit und Kundenzufriedenheit als Merkmal der Gesundheitsdienstleistung für quantitative Datenanalyse-Instrumente wie ortsbezogene Pflege, Steuerung und Protokollierung zu ermöglichen.

Ziel der Erweiterung war es, die Kundenzufriedenheit weiter zu verbessern und das System für das Tracking von Gegenständen vorzubereiten.

Datenschutz:

Das System wurde vom kantonalen Datenschützer Herr Fanti abgenommen.

Stimmen:

Die Geolokalisierung in Echtzeit ermöglicht den Patienten „Freiheit in völliger Sicherheit“, Alexandre Clot, Direktor EMS Gravelone

Welche Möglichkeiten bieten die heutigen Lösungen?
Die Lösungen, welche ich kreiere, können nicht nur in einem Altersheim eingesetzt werden. Sie können mit diesem System ganze Regionen von der mobilen Pflege über Altersheime bis hin zu Spitälern und deren Interaktion mit Hausärzten und Patienten versorgen, Ihre Digital Health Apps anschliessen und Modular starten. Sie müssen auch nicht alles neu kaufen, es kann all ihre Systeme miteinander kombinieren. Teure instabile Eigenentwicklungen gehören der Vergangenheit an. Ich arbeite mit Systemen, deren Entwicklung und Sicherheit allein bis heute über 200Mio CHF gekostet hat.

Sie glauben dies nicht? Wir haben auf Lightweight ICT, RTLS Prozessoptimierung und Standardschnittstellen gesetzt und nicht auf eine Erweiterung eines KIS Systems.

Wenn Sie Interesse an modular aufgebauten Prozesssystemen auf 4G und 5G haben und 2030 auf 6G umsteigen möchten und auch die endlosen Möglichkeiten ausschöpfen möchten, die die Kreativität beflügeln statt auslöschen, dann fragen Sie mich doch einfach an.

Ich entwickle auch für Sie das entsprechende Konzept, baue Ihre Daten auf, schule Ihre Mitarbeiter und erarbeite mit selbigen die entsprechenden Information – und Kommunikationsflüsse und helfe Ihnen bei der anschließenden 2. Phase der Prozess- und Erlösoptimierung: dem geplanten Ressourceneinsatz.